Reaktor

Hier ist es also, ein Stück Bühnenbild in gagerlgelb. Aber das ist erst der Anfang, 4 von zig Metern erheben sich wie der Aignerturm selbst, windschief nach hinten gekippt, in der Montagehalle neben der Grossen Bühne. Hehehe Kollegen, das wird noch was werden, wenn das Monster auf voller Bühnenbreite strahlt. Ein Reaktor.

Ein Reaktor auch Friedrich, wenn er durch den 4. Akt wütet. bis zum Duell. Was soll das Duell? Es reicht diese Silbe „feig“ heute nicht mehr für gezogene Pistolen. Vielleicht im Western. vielleicht bei Schnitzler, der Basler Truppe nicht mehr.

Also ich würde das ja tun, sofort, nenn mich mal feig, und dein Date, um 4 Uhr früh auf einer nachtnebeligen Lichtung. Und ich hab die Wahl der Waffen. Überhaupt, fordere ich meinen Vorgesetzten, meinen Nebenbuhler, die langsame Kassiererin im Cafe, den Bühnenbildner wegen des Gagerlgelbs, den Schnitzler und die Dramaturgin, die mich gestrichen hat.

„Nichtige Menschen oder das unmotivierte Duell“, wie ein Kritiker „Das weite Land“ einmal nannte.

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