Der Aignerturm am Völser Weiher / 3. Akt, Probe zum neuen Jahr 2012, Probebühne 1, 4 Stockwerke unter der Erde


Das Schnitzler-Ensemble findet sich plötzlich im «Weissen Rössl» wieder. Wohin soll das noch führen? Was vor 100 Jahren die blanke Wand des fiktiven Aignerturms von Schnitzler oder die Eiger-Nordwand in der Schweiz war, war vor 50 Jahren das «weisse Rössl» am Wörthersee, ist heute Spa überall. Aber das hat uns schon die Fernseh- und Filmgeschichte erzählt. Da hält unsere Bühne nicht mehr stand. Was ist der dritte Dolomiten-Akt bei Schnitzler? Wohin geht diese Reise also? Der Aignerturm ist nicht nur Bergformation, er ist auch der Aigner, der Herr von Aigner, der vor ihm thront. Die Reise im 20. Jahrhundert geht frei nach Reinhold Messner in die letzten Winkel der Erde, sie geht weit hinaus ins All, aber sie geht auch ins Innere, in die Höhle, in das Unterbewusstsein, in österreichische Kellerabgründe, in unvorstellbare Nanobereiche. Alles wird erforscht. Das letzte Geheimnis wird offengelegt. Veröffentlichung ist der grosse Akt der Verführung, ob in der Pornografie, oder auf Wikileaks.
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